Entsprechend aufgeregt waren wir also und die Tatsache, dass dort ein Modeevent namens "FashionClash" stattfinden sollte, verstärkte dies nur umso mehr. Als wir schließlich ankamen, konnte uns auch das kurzzeitig schlechte Wetter nicht davon abzuhalten, unserem natürlichen Trieb als weiblichen Geschöpfen nachzugehen, wir mussten shoppen. Neben großen Mode- und Kosmetikketten haben auch kleinere Labels erkannt, dass die Stadt an der Maas ein ausgezeichneter Ort ist, um sich niederzulassen und so kann man herrlich bei Accessoirize, Bershka und Six stöbern, aber auch bei alten Bekannten wie Vero Moda oder H&M fündig werden.
Ein besonders schöner Blickfang ist auch eine alte Kirche mitten im Zentrum der Stadt, die zu einer Buchhandlung mit integriertem Café umfunktioniert wurde, sowie der alte Markt der Stadt, auf dem bei unserem Besuch verschiedene Musikgruppen auftraten und der einen Schacht besitzt, auf dem man Marilyn Monroe's berühmte Szene aus "Das verflixte siebte Jahr" wunderbar nachstellen kann.
Schön ist es auch, sich nach einigen Stunden wildem Gestöckel (wenn man so wagemutig ist, dem Maastrichter Kopfsteinpflaster mit High Heels zu begegnen) auf einer Bank an der Maas niederzulassen, ein leckeres, aber teures Ben&Jerry's Eis zu verspeisen und sich von der untergehenden Sonne noch ein bisschen bescheinen zu lassen.
Das Highlight unseres Besuches war aber das bereits erwähnte "FashionClash", bei dem junge Designer und Absolventen der AFBK ihre Kreationen und Fotografien zeigen. Es gab sowohl eine Ausstellung, bei der man auch einige Stücke erwerben konnte (so wie meinen wunderschönen neuen Schlüsselanhänger), als auch einige Shows, die trotz der Ticketpreise sehr gut besucht waren. Auch schien der Kampf um das innovativste Outfit in vollem Gange, da die Anwesenden sich in der Verrücktheit ihrer Mode ständig überboten. Allerdings muss auch erwähnt werden, dass es am Ende des Events tatsächlich einen Preis für das originellste Styling gab.
So hatten wir auf jeden Fall einmal in die große, weite Modewelt hineingeschnuppert und dabei erkannt, dass man Mode nicht immer ernst nehmen sollte, da einige Designer dies offensichtlich auch nicht tun, anders sind Entwürfe wie Pferdehuf-Schuhe wohl nicht zu erklären.
Hiermit war's das auch von meinem ersten Versuch als Blogger, ich hoffe, es wird noch weiteres in dieser Rubrik zu berichten geben.

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