Donnerstag, 24. Juni 2010

WM '10 - Deutschland dreht am Rad!

Ich mag kein Fußball! Nein...noch nicht mal WM- Spiele schaue ich mir gerne an! Aber ich tue es, weil sonst in diesem Land nichts mehr geht außer mit dem Auto über freie Straßen fahren.
Man hat das Gefühl, dass ganz Deutschland verrückt geworden ist! Schulstunden fallen aus, der Betrieb von Firmen liegt lahm, es ist niemand mehr zu erreichen...und das alles für Fußball?
Nach dem Sieg gestern kam man kaum noch durch die Stadt ohne von jubelden Menschen überrannt oder von Besoffenen angepöbelt zu werden, selbst mit dem Bus kam man kaum vorran!
Leute, die ihre 100 kg Übergewicht keine 2 Meter vor die Haustür spazieren tragen, fangen an sich über die Geschwindigkeit des Fußballspielers zu beklagen. Oder Menschen, die sogar mit nur 5 Meter Entfernung und ohne Torwart nicht das Tor treffen würden, regen sich lauthals über die Unfähigkeit der Torschützen auf.
Ein ganzes Land schmückt sich mit der Leistung von 11 Herren, die einem kleinen runden Leder Dingsbums hinterher jagen. Nein! Nicht wir sind Weltmeister! Unsere Nationalmannschaft ist es und nicht Hans Dieter Schmidt mit der Bierflasche vor dem Fernseher! Der ganz sicher nicht!
Wieso fällt Schulunterricht für ein WM-Spiel der deutschen Mannschaft, nicht aber für 50°C im Schatten aus?
Also ich finde dieses ganze Theater ziemlich affig und kann mich nicht so recht damit anfreunden, wie das hier abläuft!
Fußballspiele angucken, sich von der Stimmung mitreißen lassen...ok...wem's gefällt!
Aber zu allerletzt darf man doch einfach nicht vergessen:
ES IST NUR EIN SPIEL!

lena

Mittwoch, 9. Juni 2010

Öfters mal einen Überblick verschaffen...

bags, bags and...BAGS!

Inventur, wenn man das hört, denkt man erstmal an Ferienjobs in Supermärkten oder vielleicht noch an Diskos, die ihre Preise drastisch senken. Bei mir gibt es aber in diesen Tagen eine ganz andere Art der Inventur, nämlich eine Tascheninventur.
Warum das Ganze? Weil ich mir in der letzten Zeit beim Durchblättern von Modemagazinen gedacht habe: Hey, so eine ähnliche Tasche hab ich doch auch. Da mir der riesige Wäschekorb, der voll mit meinen Taschen ist, aber ein wenig Respekt einflösst, hab ich aber gar nicht mehr nachgeschaut und das muss geändert werden.
So hab ich also mal alle ausgekramt und eine Liste angefertigt, in der Form, Farbe und Zustand vermerkt sind und gleichzeitig ein paar meiner Schätze aussortiert. Dies fiel mir unglaublich schwer, da ich eine völlige Handtaschennärrin bin, ohne eine meiner Errungenschaften am Arm (oder in der Armbeuge, was jedoch zum It- Girl- Arm führen kann) wird man mich wohl nie antreffen.
Letztendlich denke ich, dass man Frauen in zwei Kategorien einteilen kann: die, die auf Schuhe stehen und die, die auf Taschen stehen.
Nein, das ist nicht richtig, es gibt auch noch solche, die nach beidem verrückt sind:)


Probier's mal mit Gemütlichkeit

Meiner Meinung nach sollte das eigene Zimmer bzw die eigene Wohnung möglichst gemütlich und nicht unbedingt super stylisch sein! Einige Zimmer sind so unpersönlich und unkreativ, dass man sich automatisch in eine Krankenhausatmosphäre versetzt fühlt.
Mein Zimmer zählt eindeutig nicht zu diesen. Hier herrscht ständig kreatives Chaos (selbst mit alle 2 Tage aufräumen) und überall gibt es was zu gucken. Alle, die das erste Mal in meinem Zimmer sind schauen sich mit großen Augen rum und tiegern von Ecke zu Ecke und begutachten alle Kleinigkeiten!
So gefällt mir das. Ein Zimmer sollte schließlich was über die Person, die darin haust, aussagen und man muss es mit ihr verbinden können...
So viele Zimmer sind einfach nur eins zu eins aus einem Möbelkaufhaus übernommen...wo bleibt da die Individualität?
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Vielleicht habt ihr ja mal Lust auch ein paar Details aus eurem Zimmer/Wohnung zu posten und den Link in die Kommentare zu schreiben...
Ich freue mich auf viele neue Inspirationen!
lena

Da tobt der Hamster vor meinem Fenster...

Also ich könnte mich jedes mal über solche Textmissverständisse amüsieren.
Andere Beispiele sind Anneliese Braun (Californiea Dreamin - Mamas and the Papas), Schokoeis (Shut your eyes - Snow Patrol) oder Du musst besoffen bestellen (Died in your arms - Cutting Crew).
Besonders Kinder, die noch kein Englisch verstehen, neigen zu eigenen Interpretationen der Songtexte. Herrlich!
Noch mehr von solchen "Verhörern" gibt es auf http://songverhoerer.de/ .
lena


Dienstag, 8. Juni 2010

Partys in alten Kirchen und dicke haarige Dinger

In der Nähe von Aachen gibt es ein altes Bundeswehrgelände, das schon sehr zerfallen und zerstört ist. Es ist relativ abgeschlossen von der Außenwelt und fast vergessen. Unter anderem findet man dort ein altes, halb abgebranntes Kino bzw ein Theatersaal oder eine Kirche, in der nur noch der Altar und die 2 Beichtstühle zu finden sind.
Was gäbe es da besseres als genau dort eine Party zu veranstalten? Gruselfaktor inklusive!
Es ist dann naürlich blöd, wenn plötzlich Mitarbeiter des Rheinischen Sicherheitsinstituts kurz vor Mitternacht an die Kirchpforte klopfen und uns vom Gelände werfen. Spaß vorbei!
Trotzdem war es total lustig und genrell ist Camp Hitfeld auf jeden Fall einen Besuch wert (aber Achtung, Achtung...die fehlenden Gullideckel!).
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Außerdem stand in den letzten Tagen die Grundierung unserer Abiwand an (alle Abiturjahrgänge bekommen ein bisschen Platz an einer Mauer, den sie dann ganz nach ihren Wünschen gestalten können). Unsere Vorgänger haben die Wand fleißig mit dunkel-blauer Farbe bepinselt, die sich als sehr hartnäckig erwies! Aber wir haben ja schließlich Abitur, also sollten wir mit solchen Kleinigekeiten locker fertig werden. Es war ein Heidenspaß zu fünft diese Wand von ihrem vorherigen Bild zu befreien und am Ende dieses Akts waren wir fix und alle aber zufrieden! Jetzt muss das Ganze nur noch trocknen und dann kann es los gehen mit unserem Motiv...aber das muss bis zum Tag des Stürmens warten...
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lena

Und wenn sie nicht gestorben sind....


An dieser Stelle würde ich gerne etwas gestehen: Ich liebe royale Hochzeiten!
Schon als ich kleiner war, gab es für mich nichts Schöneres als den gesamten Samstagmorgen und -vormittag vor dem Fernseher zu verfolgen, wie Europas Kronprinzen ihrer (oft bürgerlichen) großen Liebe das Jawort gaben. So habe ich gesehen, wie Norwegens Haakon die alleinerziehende Mette-Marit trotz aller Proteste zum Altar führte, der symphatische Willem-Alexander aus den Niederlanden die Argentinierin Maxima ehelichte oder Felipe aus Spanien die Reporterin Letizia in einer etwas nüchternen Zeremonie zur Kronprinzessin machte.
Die wohl glamouröseste Hochzeit, die von Charles und Diana, aber blieb mir jedoch verwährt, da diese leider vor meiner Zeit stattfand.
Was mir so gut an diesen, eigentlich mit alten, überholten Traditionen vollgestopften, Festen gefällt?
Alles. Es ist so spannend zu sehen, welches Kleid die Braut wohl trägt, wie innig der Hochzeitskuss ausfällt, wer aus dem Hochadel wohl so alles erscheint oder wer hemmungslos weint.
Außerdem ist es schön zu sehen, dass trotz der eben genannten Traditionen und Regeln sich die wahre Liebe durchsetzt und kaum noch Zwecksehen geschlossen werden. Die meisten Prinzen finden schließlich in einer bürgerlichen (vielleicht sogar geschiedenen) Frau ihre Angebetete und so sind Tragödien wie die von Charles und Diana (fast) ausgeschlossen.
Diese Hochzeiten sind einfach der Inbegriff dessen, wie sich ein Mädchen die Ideale Hochzeit vorstellt: glamourös, ein Kleid mit meterlanger Schleppe, eine Kutsche und ein riesiger Balkon auf dem sich das frisch vermählte Paar zeigt. Eigentlich ein bisschen wie im Märchen.
Ich denke, dass solche märchenhaften Feste einfach eine schöne Abwechslung im Alltag sind. Durch sie kann man auch ein bisschen von einer Prinzessinen-Hochzeit träumen, und das ist ja nicht das Schlechteste, oder?
Wie ich aber überhaupt auf dieses Thema kam, soll auch noch erklärt werden- es ist nämlich so, dass am 19. Juni wieder eine solche, den Samstag füllende Hochzeit ansteht. Es ist die von Kronprinzessin Victoria von Schweden, die den ehemaligen Fitnesstrainer Daniel Westling zu ihrem Mann macht. Lange hat sie um dieses Ereignis gekämpft, doch nun ist es so weit und sie feiert am gleichen Tag wie ihre Eltern vor etlichen Jahren eine, hoffentlich wunderschöne Trauung, die wieder einmal zum Träumen einlädt.
Also, an alle, die solche Events total kitschig und nervig finden: Betrachtet sie mal unter meinen Gesichtspunkten und vielleicht werdet ihr auch Gefallen daran finden!

Montag, 7. Juni 2010

Fashionclash

Der eigentliche Grund für unseren Maastrichtbesuch war "Fashionclash".
Anfangs von einigen Geschäften abgelenkt verloren wir unser Ziel vor Augen, erinnerten uns aber bald wieder und begaben uns auf die Suche. Ein Glück, dass so viele Niederländer deutsch können!
Wir fragten uns tapfer durch bis zu einer Wand "wo nichts ist". Mit dem Fund der ersten Location landeten wir auch direkt einen Glückstreffer. Wir konnten uns eine wunderbare Ausstellung anschauen, für die anschließende Modenschau fühlten wir uns allerdings ein bisschen zu underdressed (abgesehen von Kimey's Babuschka-Geschenkpapierrolle
).
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Blogidee

Ich möchte nun erst mal erklären, was das ganze hier überhaupt soll...(Kimey hat ja schon ganz fleißig drauf los geschrieben).
Die Idee eines Gemeinschaftsblogs kam uns bei einem Besuch in Maastricht. Wir sind beide kleine Schreiberlinge, stalken gerne mal bei anderen und interessieren uns für Mode und alles was damit zu tun hat (ja...diese Eigenschaften sollten für eine Zeitschriftgründung genutzt werden...aber wir testen das Ganze erst mal hier).
Darum liegt es Nahe über unsere Erlebnisse, Errungenschaften und natürlich Städtebesuche (hauptsächlich Städtebesuche) zu berichten.
Ich selber habe schon einen Blog, den ihr links in der "Verfolgungsliste" unter Verträumter Idealist findet...darum lasst
der Kimey noch ein bisschen Zeit zum üben (mir bitte auch...bin nämlich normal bei einem anderen Anbieter).
Es wird sicher interessant und lustig und ich freue mich sehr auf unser kleines Projekt!


Ein Tag in Maastricht - einer in jeder Hinsicht tollen Stadt

Zunächst muss bemerkt werden, dass Städtetrips- egal wohin- ohnehin schon etwas besonderes sind, wenn man aus einem Nest wie Stolberg kommt.
Entsprechend aufgeregt waren wir also und die Tatsache, dass dort ein Modeevent namens "FashionClash" stattfinden sollte, verstärkte dies nur umso mehr. Als wir schließlich ankamen, konnte uns auch das kurzzeitig schlechte Wetter nicht davon abzuhalten, unserem natürlichen Trieb als weiblichen Geschöpfen nachzugehen, wir mussten shoppen. Neben großen Mode- und Kosmetikketten haben auch kleinere Labels erkannt, dass die Stadt an der Maas ein ausgezeichneter Ort ist, um sich niederzulassen und so kann man herrlich bei Accessoirize, Bershka und Six stöbern, aber auch bei alten Bekannten wie Vero Moda oder H&M fündig werden.
Ein besonders schöner Blickfang ist auch eine alte Kirche mitten im Zentrum der Stadt, die zu einer Buchhandlung mit integriertem Café umfunktioniert wurde, sowie der alte Markt der Stadt, auf dem bei unserem Besuch verschiedene Musikgruppen auftraten und der einen Schacht besitzt, auf dem man Marilyn Monroe's berühmte Szene aus "Das verflixte siebte Jahr" wunderbar nachstellen kann.
Schön ist es auch, sich nach einigen Stunden wildem Gestöckel (wenn man so wagemutig ist, dem Maastrichter Kopfsteinpflaster mit High Heels zu begegnen) auf einer Bank an der Maas niederzulassen, ein leckeres, aber teures Ben&Jerry's Eis zu verspeisen und sich von der untergehenden Sonne noch ein bisschen bescheinen zu lassen.
Das Highlight unseres Besuches war aber das bereits erwähnte "FashionClash", bei dem junge Designer und Absolventen der AFBK ihre Kreationen und Fotografien zeigen. Es gab sowohl eine Ausstellung, bei der man auch einige Stücke erwerben konnte (so wie meinen wunderschönen neuen Schlüsselanhänger), als auch einige Shows, die trotz der Ticketpreise sehr gut besucht waren. Auch schien der Kampf um das innovativste Outfit in vollem Gange, da die Anwesenden sich in der Verrücktheit ihrer Mode ständig überboten. Allerdings muss auch erwähnt werden, dass es am Ende des Events tatsächlich einen Preis für das originellste Styling gab.
So hatten wir auf jeden Fall einmal in die große, weite Modewelt hineingeschnuppert und dabei erkannt, dass man Mode nicht immer ernst nehmen sollte, da einige Designer dies offensichtlich auch nicht tun, anders sind Entwürfe wie Pferdehuf-Schuhe wohl nicht zu erklären.
Hiermit war's das auch von meinem ersten Versuch als Blogger, ich hoffe, es wird noch weiteres in dieser Rubrik zu berichten geben.